Projektmanagement nach ISO 21500

Projektmanagement nach ISO 21500 orientiert sich an den  „Leitlinien zum Projektmanagement“ (ISO 21500:2012). Sie beschreiben Begriffe, Grundlagen, Prozesse und Themengruppen des  Projektmanagement.

Die letzte Version erschien im Oktober 2012 als Norm ISO 21500:2012. Diese wurde im Juni 2013 in unveränderter Form zum  Norm-Entwurf DIN ISO 21500:2013-06 und  im Februar 2016 als DIN ISO 21500:2016-02 zur deutsche Norm.

ISO 21500 gilt als kleinster gemeinsamer Nenner der bekannten Weltstandards wie PMI, IPMA oder PRINCE2. Die Leitlinie beschreibt damit die wesentlichen, allgemein anerkannten Bestandteile des Projektmanagements in einer äußerst komprimierten und verständlichen Form.

Der Projektmanagement Rahmen besteht in der ersten Dimension aus den Prozessen:

  • Initiierung – Planung – Umsetzung – Controlling – Abschluss

In der zweiten Dimension werden folgende Themengruppen betrachtet :

  • Inhalte, Termine, Kosten, Ressourcen, Stakeholder, Risiken,
    Qualität, Beschaffung, Kommunikation, Integration

In der daraus entstehenden Matrix werden Teilprozesse, Methoden und Tools angesiedelt, die für ein erfolgreiches Projektmanagement notwendig sind.

ISO 21504 : 2015 ist darüber hinaus ein Leitlinie für das Projektportfoliomanagement. Hier wird skizziert, wie eine Summe von Projekten auf Unternehmensziele ausgerichtet und zum Erfolg geführt werden können.